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Posted by on Jun 11, 2012 in kekse | 0 comments

Buchweizen-Zitronen-Kekse

 
 

 

Das Denken setzt erst richtig ein, wenn es ein Problem gibt.
(Alain de Botton)

 

und ich hatte ein grosses Problem – einen akuten Mangel an (guten glutenfreien) Keksen. Da gibt es eben diese Erinnerung an meine Kindheit: Der Geschmack von Filterkaffee und kochender Milch, die Keksdose meiner Grossmutter und Radio DRS1 im Hintergrund… Die Backkünste meine Grossmutter sind einmalig und ich werde ganz wehmütig wenn ich daran denke künftig die Finger von ihren „Änisbröötli“ lassen zu müssen. Oder von Nussstängeli, Linzertorte oder Spitzbuben… und Mailänderli – mit viel Zitrone und dunkel gebacken – ohww! Nun gut. Ich ass mich also durch das Sortiment von Schär und Co. und dachte dabei aber stets an die Mailänderli meiner Grossmutter. Ich träumte sogar von diesen Keksen! Ich setzte mich also hin und dachte nach. Über Backeigenschaften von glutenfreien Mehlen, Mengenverhältnissen und Ofentemperatur. Und nach all der Denkerei griff ich zum „TipTopf“ und zum Buchweizenmehl.
Keep it smart and simple!
 

Buchweizen-Zitronen-Kekse

100 g Buchweizen
50 g Vollreis
50 g Butter (zimmerwarm)
1 Ei
4 EL Rohrzucker
1 EL Honig
Zitronenschale einer halben Zitrone
Saft einer halben Zitrone
Puderzucker
 

1 Buchweizen und Vollreis zusammen fein mahlen – oder Buchweizenmehl und Reismehl verwenden.
2 Butter in einer Schüssel mit dem Handmixer schaumig rühren.
3 Zucker, Ei, Honig dazugeben und ca. 3 Mintuen zu einer dicken, hellen Creme aufschlagen.
4 Zitronenschale mit einer feinen Reibe dazu reiben und das Mehl untermischen.
5 Der weiche und noch klebrige Teig auf ein Backpapier geben, flachdrücken und mind. 30, besser 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
6 Teig in zwei Portionen zwischen Backpapier ca. 7 mm dick auswallen und beliebige Formen ausstechen. Mit einem Spachtel lösen (der Teig ist relativ weich).
7 Auf ein, mit Backpapier belegtes, Blech geben und bei 200 °C 10 bis 15 Mintuen backen. Nach dem Backen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
8 Zitronensaft mit Puderzucker zu einer dicken Paste verrühren (die Menge an Puderzucker richtet sich nach der Menge Zitronensaft) und die abgekühlten Kekse mit der Glasur bestreichen und trocknen lassen. Danach in einer Blechdose aufbewahren.
 

Wobei das Aufbewahren dieser Kekse eine Illusion ist – sie sind im Nu weg.
Und ich träume bereits von den nächsten…
 

* Das Rezept habe ich vom klassischen Mailänderli-Rezept abgeleitet. Die Puderzucker-Glasur ist nicht unbedingt nötig, sie gibt den Keksen aber eine besondere Zitronen-Note.
 
 

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