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Posted by on Jun 11, 2012 in kuchen & muffins | 3 comments

Rhabarbermuffins

 
 

 
 
…Spring is in the air…

und die Rhabarberzeit ist in rund 14 Tagen leider schon wieder vorbei. (Nach Johanni, 24.06.,  sollte der Rhabarber nicht mehr geerntet werden, da der Gehalt an Oxalsäure dann zu hoch ist.) Wie jedes Jahr nur ein kurzes Gastspiel – aber genau das liebe ich so sehr. Gerade durch diese Vergänglichkeit wird etwas besonders und wertvoll. Darum gibt es für mich nichts schöneres als mit und nach der Jahreszeit zu kochen oder backen. Mich immer wieder von Neuem inspirieren lassen, Lieblingsspeisen immer wieder etwas anders zubereiten, die Details, die dann aber den grossen Unterschied machen…
Aber zurück zum Rhabarber. Rhabarber muss man „kochen“. Roh ist er ziemlich ungeniessbar und macht keinen Spass. Rhabarberkompott mit Naturejoghurt und etwas Honig ist ja schon ein Gedicht, viel lieber habe ich in aber in Form eines Kuchens.
Was machen? Muffins! Gesagt, getan.
Ich habe mir ein einfaches Muffinrezept überlegt, basierend auf den gewöhnlichen Mengenverhältnissen von Mehl, Butter, Zucker und Ei. Ich habe lediglich einen Teil des Mehls durch Mandel- und Kokosmehl ersetzt (gibt dem ganzen etwas mehr Geschmack, Feuchtigkeit und Nahrungsfasern), den Anteil an Butter etwas reduziert (die Nüsse liefern ebenfalls wertvolle Fettsäuren), Agavendicksaft anstelle Zucker verwendet (um dennoch genügend Feuchtigkeit im Teig zu haben) und etwas mehr Backpulver verwendet, damit das ganze auch schön aufgeht.
Und wer keinen Rhabarber mag nimmt Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Aprikosen oder was auch immer – das Rezept funktioniert mit allen Früchten. Je nach Saison eben…
 

Rhabarbermuffins

100 g Hirsemehl
50 g Vollreismehl
50 g geriebene Mandeln
50 g Kokosraspel
4 TL Vollrohrzucker
50 ml Agavendicksaft
2 TL Backpulver
2 Eier
50 g geschmolzene Butter
150 g Rhabarber, gerüstet
 

1 Hirse und Vollreis zusammen fein mahlen – oder Hirsemehl und Reismehl verwenden.
2 Mandeln und Kokosnuss zusammen in der Küchenmaschiene oder mit dem Pürierstab zu einem feinen Pulver mahlen. Nicht zu lange sonst gibt es eine Nusspaste…
3 Mehl, Nüsse, Backpulver in eine Schüssel geben.
4 Zucker, Agavendicksaft und die Eier dazugeben und mit dem Mixer zu einer homogenen Masse vermischen.
5 Flüssige Butter dazugeben und gut in den Teig einarbeiten. Es sollte ein eher dicker, aber dennoch flüssiger Teig sein. Falls der Teig zu trocken ist (je nach Feuchtigkeitsgehalt des Mehls) etwas Milch dazu geben.
6 Rhababer in kleine Stücken schneiden und mit einem Holzlöffel unter den Teig heben.
7 Ein Muffinbelch mit Papierförmchen auslegen und den Teig in den Förmchen verteilen. Die Papierförmchen sollten bis zum Rand gefüllt werden – bei mir reichte es für etwa 10 Stk.
8 Bei 200 °C, in der Ofenmitte etwa 20 Minuten backen. Die Muffins danach in den Papierförmchen auf einem Gitter auskühlen lassen.
 
 

3 Comments

  1. und noch ein Lieblingsrezept, wunderbar:-)
    (Ich habe Kaki-Frucht genommen und die Muffins in kleinen Kartonförmchen auf’s normale Blech gestellt).
    Der Teig ist wunderschön saftig und geschmacksintensiv!

    • Danke Dir! Und Kaki ist eine super Idee! Muss ich Dir gleich nachmachen…

      Liebe Grüsse

  2. unser neuester Liebling: statt der Kokosraspel 30 gr. Buchweizenpopp und zwei gehäufte Teelöffel Kakao:-)

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