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Posted by on Dez 28, 2012 in schnelle gerichte | 3 comments

Couscous

 
 
Hirse-CousCous
 
 
Couscous, Hartweizen, glutenhaltig, No-Go! So schnell kann es gehen und ein Gericht verschwindet vom Speiseplan. Und aus den Augen aus dem Sinn.
Doch Couscous geht ganz einfach auch glutenfrei – mit Hirse
Hirsekörner können wunderbar wie ein klassisches Couscous zubereitet werden. Dazu braucht es einfach eine grosse, flache Pfanne (bei mir Bratpfanne mit Deckel) und weniger Wasser:
Pro 100 g Hirse nehme ich 1.25 dl Wasser und lasse das Ganze etwa 30 Minuten quellen ohne zu rühren oder den Deckel zu heben.  Die Hirse dämpft / quellt dann in der warmen Pfanne sanft vor sich hin… slow Food :) In der Zeit lassen sich wunderbar die anderen Beilagen zubereiten. Ich mag Couscous gerne mit Gemüse-Tofu-Ragout, als Salat, oder einfach nur mit Olivenöl und etwas Salz.
 

Couscous aus Hirse (1 – 2 Portionen)

100 g Hirse roh
1.25 dl Wasser
Salz
 

1 Hirse in ein feines Haarsieb geben und unter heissem Wasser eine Minute waschen.
2 Wasser in einer weiten Pfanne aufkochen. Hirse dazugeben, umrühren, Deckel drauf.
3 Die Hirse etwa 3-5 Minuten kochen lassen, bis fast alles Wasser aufgezogen ist.
4 Dann die Herdplatte ausschalten, den Deckel nicht mehr heben und das Ganze 30 Minuten quellen lassen.
Die Hirse mit einer Gabel auflockern und salzen. Wer mag gibt ein paar Tropfen Öl dazu – Fertig ist das Couscous.

Das gekochte Couscous hält sich im Kühlschrank problemlos 3 Tage…

Und wirklich spannend wird Couscous aber erst mit anderen Zutaten. Da kann man wunderbar quer durch den Kühlschrank alles verwenden, was zusammenpasst…
Nach den üppigen Festtagen hier eine leichte und winterliche Variante:
 
 
Couscous mit Lauch und Mandarinen
 

Couscous mit Lauch und Mandarinen (2 Portionen)

200 g gekochtes Couscous (Rezept siehe oben)
200 g Lauch
1 dl Wasser
Gemüsebouillion
2 Mandarinen
Zitronensaft
Olivenöl
frische Petersilie
4 EL geröstete Sonnenblumenkerne
 

1 Couscous nach Rezept zubereiten oder Resten verwenden…
2 Lauch längs halbieren und waschen. Dann in feine Streifen schneiden. Mandarinen schälen und die Schnitze in kleine Stücke schneiden. Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett ein anrösten und bei Seite stellen. Petersilie waschen, trockenen und fein schneiden.
3 Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Lauch darin andämpfen. Nach 1-2 Minuten mit Wasser ablöschen und mit Gemüsebouillon würzen. Deckel drauf, Herd ausschalten und 2-3 Minuten in der Resthitze fertig dünsten.
4 Couscous und Mandarinen zum Lauch in die Pfanne geben und alles zusammen mischen. Nach belieben mit Zitronensaft, Olivenöl und Salz würzen.
5 Couscous zum Schluss mit der Petersilie und den Sonnenblumenkernen bestreuen.

Ein herrlich leichtes Mittag- oder Abendessen! Und ergänzt mit Tofuwürfeln oder anderen Eiweisslieferanten eine ausgewogene Mahlzeit…
 
 

3 Comments

  1. Mein Hirse-Couscous sah leider gar nicht so schön hell und fein aus wie Deiner. Geschmacklich war er sehr lecker – aber das Auge isst ja auch mit…
    Weißt Du noch, welche Marke Du verwendet hattest bzw. woher die Hirse stammt?
    (meine Vermutung ist, dass sie nicht aus Europa war)

    • Liebe Martina,

      ja, die Hirsesorte macht sicherlich einen Unterschied. Ich kaufe in der Regel Bio Hirse und die kommt gemäss Verpackung aus den USA. Damit der „Couscous“ schön fein und locker wird, ist es wichtig die Hirse richtig, richtig gut zu waschen (die Schleimstoffe lassen es sonst eher pampig wirken) und eine flache Pfanne mit grosser Oberfläche zu verwenden. Ich nehme für die im Rezept angegebene Menge immer meine Bratpfanne (29 cm Durchmesser) mit Deckel!

      Ich hoffe der nächste Versuch wird optisch ansprechender! Gutes Gelingen und liebe Grüsse

      • Danke Diana! Es lag tatsächlich am Korn selbst:
        Für den zweiten Anlauf habe ich mir Hirse gekauft, die aus China kommt (war bei uns im Bioladen die einzige aus dem Ausland erhältliche) und schon ungekocht viel feiner aussah als die (ebenfalls Bio-)Hirse hier aus der Region. In diesem Fall werde ich in Zukunft dann also doch lieber international bzw. nach Aussehen einkaufen und die regionale, gröbere Hirse nur für Hirsebrei etc. verwenden, wo mich die Korngröße und ein wenig mehr Biss nicht stören.
        Es ist wirklich ein erstaunlicher Unterschied: die Hirsekörner aus der Gegend hier sind doppelt so groß und nach dem Garen deutlich härter gewesen.

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