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Posted by on Dez 24, 2014 in kekse | 2 comments

Haferflockenkekse

Haferflockenkekse

 
 
„Iss nichts, was deine Urgrossmutter nicht eindeutig als Nahrungsmittel identifiziert hätte…“
So lautet eine meiner wichtigsten Grundsätze wenn es ums Essen geht.
Zu Urgrossmutters Zeiten – vor hundert Jahren – hätten m&m’s warscheinlich als Spielzeug gedient, die Tiefkühlpizza wäre vielleicht als modern Art durchgegangen und was hätten sie wohl von Bubble Tea gehalten…? Wie auch immer. Jedenfalls hätte ich meine Urgrossmutter gerne kennengelernt, denn sie scheint eine begnadete Bäckerin gewesen zu sein. Noch heute schwärmen Leute von ihrem Apfelkuchen, oder von den Haferflockenkeksen, die sie stets zu Weihnachten gebacken habe…
Das Rezept lässt erkennen, wie bescheiden es früher zu und her gegangen sein muss. Man nahm das, was man hatte und machte das Beste draus. Ohne fummliges Ausstechen, bunten Zuckerguss, und exotische Zutaten.
Aber wo die gute Frau vor hundert Jahren um die Jahreszeit Zitronen hat auftreiben können, würde mich schon sehr interessieren. Eben, ich hätte sie gerne kennengelernt…
Darum lass ich ihr Rezept nochmals aufleben. Und damit schöne Weihnachten Euch allen!
 
 
Haferflocken-Kekse

60 g Butter
2 Eier
250 g Zucker
1 Zitrone (Bio!)
1 dl Rahm
250 g glutenfreie Haferflocken
250 g glutenfreie helle Mehlmischung (150 g Vollreismehl & 100 g Maisstärke)
8 g Johannisbrotkernmehl
 
 
1 Butter in einer Schüssel mit dem Handmixer aufschlagen bis sie Spitzchen bildet. Eier und Zucker dazu geben und zu einer hellen cremigen Masse aufschlagen.
2 Zitrone waschen und die Hälfte der Schale abreiben, zu der Butter-Zucker-Ei-Masse geben.
3 Die restlichen Zutaten beifügen und zu einem homogenen Teig vermischen.
4 Schüssel abdecken und mind. eine Stunde zum ruhen in den Kühlschrank stellen. Die Haferflocken quellen dabei etwas auf.
5 Ein Backblech mit Backtrennpapier belegen. Aus dem Teig von Hand Walnuss grosse Bällchen formen und mit etwas Abstand auf das Backblech setzen.
6 Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten in der Ofenmitte backen.
 
 
Die Haferflockenkekse bleiben in einer Blechdose ca. zwei Wochen frisch… wenn sie überhaupt so lange halten!
 
 
Haferflockenkekse
 
 
Und weil ja schliesslich Weihnachten ist, hier noch eine andere meiner Ernährungsregeln:
„Lass die Finger von Lebensmittel, deren Zutatenliste ein Drittklässler nicht fehlerfrei lesen kann!“

2 Comments

  1. Hallo Diana,vielen Dank für Deine supertolle Seite. Ich stöbere immer mal wieder gerne darin herum und konnte mir schon viele Anregungen holen.Mittlerweile bin ich beim Gf-Backen und -Kochen auch schon ein alter Hase (seit ca. 10 Jahren erkannnt, davor jahrelange Probleme!)und dieser Spruch hier „Lass die Finger von Lebensmitteln, deren Zutatenliste ein Drittklässler nicht fehlerfrei lesen kann!“ spricht mir aus der Seele. Ich bin Lehrerin, auch für Hauswirtschaft, und versuche meine Schüler immer wieder darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig es ist, auf die Zutatenliste zu schauen.Viele wisse gar nicht, dass es so etwas gibt und sind dann erstaunt, wenn sie auf der Tiefkühlpizza sooooo viele Zutaten finden, die sie gar nicht kennen und auch nicht mal aussprechen können!
    Danke auch für die aktuelle Information dazu, ob man Zöliakie bei Kindern verhindern kann – so muss ich meiner Mutter wenigstens keine Vorwürfe machen, dass sie was falsch gemacht hat und auch selber keinen Gedanken daran verschwenden, ob mein Sohn das mal bekommen könnte!!! :-))
    Viele liebe Grüße
    Annette Glaub

    • Liebe Annette,

      danke Dir herzlich für Dein Feedback! Ich freue mich immer sehr zu lesen, dass der Blog zu „anderen Gedanken“ Anstoss gibt :)
      Schön, dass wir da in die selbe Richtung arbeiten – eine Bewusstsein für’s Essen ist wohl das grösste Geschenk, dass man Kindern machen kann 😉

      Ganz herzliche Grüsse

      Diana

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