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Posted by on Apr 21, 2015 in brot & brötchen | 6 comments

fermentiertes Brot – Version # 2

fermentiertes Brot – Version # 2

    Was lange gärt wird endlich gut… Ich habe doch tatsächlich eine Art Sauerteig selbst gezüchtet! Daran bin ich bisher immer gescheitert. Aber ohne viel Gedröhns mit Füttern, Rühren und Temperatur überwachen ist mir ein wunderbarer Teig gelungen. Eigentlich hatte ich im Sinne mein fermentiertes Buchweizen-Reisbrot zu backen, hatte aber all mein Getreide schon gemahlen. Wieso denn nicht gleich das Mehl fermentieren, anstelle der ganzen Getreidekörner? Könnte funktionieren, dachte ich… Nach etwas Recherche stiess dann auf ein Rezept, bei welchem die Molke von Joghurt zur Fermentation von Getreide verwendet wird. Macht ja eigentlich Sinn, denn die in Joghurt enthaltenen Milchsäurebakterien sind ja auch bei der Sauerteigführung von Nöten (okay, ob das genau die gleichen Bakterienstämme sind, weiss ich nicht, aber wir wollen mal nicht Kleinlich sein an dieser Stelle… ) daher waren mit der Molke quasi die „richtigen Bakterien“ schon vor Ort und die Zeit hat dann den Rest gemacht. Ein Brot, das keine Arbeit macht – es lässt sich auch mit 7 Monate alten Wirbelwind im Arm...

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Posted by on Feb 19, 2015 in brot & brötchen, kuchen & muffins | 0 comments

Bananenbrot

Bananenbrot

    Ist es ein Brot? Ja, eh… Nein. Ist es ein Kuchen? Schon, irgendwie aber eben doch nicht. Was jetzt? Es ist gut, wirklich gut, schmeckt nach Banane und Zimt, leicht süss, spannende Konsistenz, einfach zu machen und eine super Resteverwertung für „alte Bananen“. Also Bananen, deren Schale mehr schwarz ist, wie gelb weil sie eine gefühlte Ewigkeit (gut zwei Wochen) bei mir in der Küche herumlagen. Der kleine Mensch, der seit ein paar Monaten bei uns wohnt, entdeckt gerade das Essen und da bekam ich aus erfahrenen Quellen (Mutter und Grossmutter) den Tipp ihm doch mal Bananenbrei zu geben. Ich fand es sinnvoll, er fand es „bäh“! Und da ich Bananen per se auch nicht sonderbar mag, lagen sie herum… wie war das noch, die Nahrungsmittelvorlieben der Mutter übertragen sich auf das Kind? Jedenfalls musste ich mit den Dingern doch machen, also kramte ich in meinen Rezeptideen herum und fand das „Bananabread“ Rezept, welches ich letztes Jahr aus Seattle mitgebracht habe. Et voilà. Oder besser: here it...

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Posted by on Jan 11, 2015 in wissen | 3 comments

Brot backen – FAQ

Brot backen – FAQ

    Nachdem über die Feiertage mein Mailaccount überschwemmt wurde mit Fragen zum Thema Brot backen (danke an der Stelle für all Eure Mails!), scheint es mir allerhöchste Zeit den häufigsten und wichtigsten Fragen einen Post zu widmen… Et voilà:     Muss ich diesen Vorteig wirklich machen? Oder geht es auch ohne? Nein, musst Du nicht. Und ja es geht auch ohne. Der Vorteig in meinen Rezepten hat zwei Gründe: Einerseits ist es eine Probe ob die Hefe wirklich arbeitet und noch lebt (blubbert der Vorteig nicht, wird auch das Brot nachher nicht aufgehen). Andererseits verwende ich in meinen Rezepten wenig Hefe und habe so eine Teigführung von etwa eineinhalb Stunden (ca. 15 Min. für den Vorteig, und mind. 60 Min. für den Teig). Der Vorteig soll dabei vor allem die Hefevermehrung und Hefegärung fördern. Dadurch wird die Bildung von Milchsäure unterstützt, die primär das Aroma des Brotes fördert. Kurzum ein Vorteig trägt zu besserem Geschmack, besserer Frischhaltung und besserer Haltbarkeit des Brotes bei. Also, wenn Du es eilig hast, lass den...

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Posted by on Dez 24, 2014 in kekse | 2 comments

Haferflockenkekse

Haferflockenkekse

    „Iss nichts, was deine Urgrossmutter nicht eindeutig als Nahrungsmittel identifiziert hätte…“ So lautet eine meiner wichtigsten Grundsätze wenn es ums Essen geht. Zu Urgrossmutters Zeiten – vor hundert Jahren – hätten m&m’s warscheinlich als Spielzeug gedient, die Tiefkühlpizza wäre vielleicht als modern Art durchgegangen und was hätten sie wohl von Bubble Tea gehalten…? Wie auch immer. Jedenfalls hätte ich meine Urgrossmutter gerne kennengelernt, denn sie scheint eine begnadete Bäckerin gewesen zu sein. Noch heute schwärmen Leute von ihrem Apfelkuchen, oder von den Haferflockenkeksen, die sie stets zu Weihnachten gebacken habe… Das Rezept lässt erkennen, wie bescheiden es früher zu und her gegangen sein muss. Man nahm das, was man hatte und machte das Beste draus. Ohne fummliges Ausstechen, bunten Zuckerguss, und exotische Zutaten. Aber wo die gute Frau vor hundert Jahren um die Jahreszeit Zitronen hat auftreiben können, würde mich schon sehr interessieren. Eben, ich hätte sie gerne kennengelernt… Darum lass ich ihr Rezept nochmals aufleben. Und damit schöne Weihnachten Euch allen!     Haferflocken-Kekse 60 g...

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Posted by on Dez 2, 2014 in kekse | 1 comment

Spekulatius

Spekulatius

    Allerhöchste Zeit die diesjährige Weihnachtsbäckerei einzuläuten! Nebst den altbekannten der letzten Jahre Mailänderli, Anisbrötli und Brunsli gesellen sich nun auch noch ein paar Spekulatius in meine Keksdose. In etwas anderer Form wie die Originale, aber geschmacklich mindestens genau so gut – wenn nicht sogar besser…! Doch damit nicht genug; auch luftig-zimtige „Snickerdoodles“ und Haferflockenkekse nach dem Rezept meiner Grossmutter versetzen mich die Tage in weihnachtliche Stimmung. Die Rezepte werde ich euch natürlich nicht vorenthalten. Nun aber zuerst die Spekulatius.     Spekulatius (2 Bleche)     340 g glutenfreie Mehlmischung aus: 200 g Vollreismehl 140 g Maisstärke 2 TL (6 – 8 g) Johannisbrotkernmehl 60 g gemahlene Mandeln 125 g Rohrzucker 2 TL Zimt 1/2 TL Kardamompulver 1/2 TL Ingwerpulver 1/2 TL Nelkenpulver 2 Msp. Muskatnusspulver 1/2 TL Backpulver 1 Prise Salz 125 g Butter 2 Eier     1 Alle trockenen Zutaten in einer grossen Schüssel mischen. 2 Butter dazugeben und von Hand zu einer krümeligen Masse verarbeiten. 3 Eier in einer kleinen Schüssel verquirlen und...

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