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Posted by on Okt 11, 2013 in kekse | 3 comments

Peanutbutter Cookies

        Ich mache es mir mal wieder einfach, sehr einfach. 5 Zutaten zusammen mischen, etwas herum mantschen, ein paar Minuten in den Ofen damit und fertig sind die Cookies. Ohne Chaos in der Küche, keine komplizierten Zutaten und selbst nach einem 9-Stunden-Tag noch zu bewerkstelligen… Verraten hat mir dieses Rezept meine Nachbarin. Die Gute kommt aus den USA und beliefert mich mit wunderbarsten Kreationen, seit ich mich mit „I’m Celiac“ geoutet habe. Tja, manchmal darf man es sich als Zö… Zölia… – wie übersetzt man eigentlich „Celiac“ auf Deutsch? Zöli? Tönt irgendwie nach Zoo mit einem Sprachfehler… Zöliakiker? Angelehnt an den Diabetiker; wirkt irgendwie freudlos. Zöliakist? Wie im Militär. Ahoi! Oder so. Zöliakesse? Elegant, funktioniert aber nur für die Frauen, ich glaube die Herren haben an ‚Zöliakeur‘ wohl keine Freude. Oder doch „Zöliakie-Betroffene“? Gute Frage. Ich merke jedenfalls, dass mir die Formulierung „ich habe Zöliakie“ viel lieber ist, wie „ich bin Zöliakie-Betroffene“ oder „I’m Celiac“. Denn natürlich gehört die Zöliakie zu mir, aber ich bin sie nicht… es reicht völlig, dass ich...

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Posted by on Jun 24, 2013 in kekse | 3 comments

Vanille Kekse

        Was passiert, wenn sich ein Minimalist und ein Perfektionist beim Kekse backen treffen? Das das tönt zwar wie der Beginn von einem Witz, ist aber purer Ernst. Denn so geht es mir jedes Mal, wenn ich meinen Backofen anstelle. Ich mag ja alles einfache, simple, minimalistische und gleichzeitig bin ich eine pedante Perfektionistin. Kann das gut gehen? 
Ja. Denn ich suche doch immer nach dem Weg mit möglichst wenig Aufwand ein ideales (oder perfektes) Ergebnis zu bekommen. Etwas wissenschaftlicher hat das Signore Vilfredo Pareto ausgedrückt mit dem 80 / 20 Prinzip:
 Demnach  werden 80 % der Ergebnisse in 20 % der Gesamtzeit eines Projekts erreicht. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen 80 % der Gesamtzeit und verursachen die meiste Arbeit! Was ein kluger Kopf… Auf meine Kekse bezogen bedeutet das: in 20 % der Zeit sind meine Kekes zu 80 % fertig. Stimmt, denn um denTeig zu machen braucht es nur 2, 3 Minuten. Die Dinger aber exakt auszustechen, möglichst unbeschädigt aufs Blech zu transferieren… ihr erkennt den...

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Posted by on Jan 14, 2013 in kekse | 3 comments

Quinoa-Kekse

        Mitten im tiefsten Winter kann ich den Frühling kaum erwarten… ich fühle mich manchmal so wie das Wetter draussen. Grau und unmotiviert. Das, was meine Stimmung noch immer am schnellsten verbessert ist Backen. Oder wie eine Freundin von mir es beschreibt; Beschäftigungstherapie. Auch den positiven Einfluss von Süssigkeiten auf den Serotoninspiegel kann ich nach jahrelangem Selbstversuch nur bestätigen. Kekse machen mich glücklich – und das ist auch gut so! Und da Kekse nicht nur mich glücklich machen, muss das Rezept hier her…   glutenfreie Quinoa-Kekse 50 g Butter zimmerwarm 1 Ei 40 g Honig (4 grosse Esslöffel) 1 Prise Salz 250 g Quinoaflocken 1/2 TL Backpulver   1 Butter und Honig in eine Schüssel geben und mit einem Handmixer zusammen mischen. 2 Ei und Salz dazugeben und das Ganze zu einer homogenen, hellen Masse aufschlagen. 3 Quinoaflocken gut untermischen. Das geht zu Abwechslung auch gut mit den Händen. 4 Teig zu einer Kugel formen, flach drücken und zugdeckt eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. 5 Der Teig...

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Posted by on Nov 24, 2012 in kekse | 0 comments

Brownies mit Kürbis

        Was tun an einem kalten, trüben November-Tag? Tee trinken mit einer Freundin, Woody Allen-Filme schauen und natürlich etwas backen! Ich habe schon so lange keine Brownies mehr gegessen, dass ich sie beinahe vergessen habe… Im glutenhaltigen Kompartiment meiner Küche sind sie dann von ein paar Wochen wieder aufgetaucht. Und den Rest könnt ihr Euch denken. In Food-Blogs aus den USA findet man zahlreiche glutenfreie Rezepte, bei welchen die Butter- und Schokoladenmenge aber immer kriminell hoch ist! Nicht das ich etwas gegen Butter und Schokolade hätte – im Gegenteil – aber ich esse gerne Brownies, meistens kann ich es nicht bei einem Stück belassen und nach dem zweiten ist mir dann schlecht. Daher wollte ich eine etwas leichtere Variante machen und habe mich an einen Zucchini-Schokoladenkuchen erinnert, welchen wir während des Studiums einmal gebacken haben. Durch den Gemüseanteil kann die Butter-, Mehl- und Schokoladenmenge reduziert werden und das Ganze wird dennoch nicht trocken oder bröckelig… Schönes Studentenleben: Kuchen backen, Kuchen essen Und da gerade nicht wirklich...

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Posted by on Nov 3, 2012 in kekse | 2 comments

Magenbrot

        Kalte Füsse, Riesenrad und Marroni – hier in Basel ist Herbstmesse! Und für mich gibt es keine Herbstmesse ohne gutes Magenbrot. Und ab sofort das Ganze einfach glutenfrei. Denn Magenbrot ist mein „Soul Food“ an kalten Herbsttagen. An den Geschmack sind so viele Erinnerungen gebunden und bereits der erste Bissen entführt mich in eine andere Welt… dafür gibt es keine Worte! Und für die nicht-Schweizer unter Euch: Magenbrot, das sind kleine Lebkuchenwürfel, die mit einer Glasur aus dunkler Schokolade, Wasser, Zucker und Gewürzen überzogen werden. Der Name leitet sich von den enthaltenen magenfreundlichen Gewürzen ab. Soweit die Theorie, jetzt die Praxis:   Magenbrot  250 g helle glutenfreie helle Mehlmischung aus: 125 g Buchweizenmehl 75 g Maisstärke 50 g geriebene Mandeln 1 TL Johannisbrotkernmehl 1 EL Kakaopulver 200 g Rohrzucker 2 TL Zimtpulver 2 Prisen Nelkenpulver 2 Prisen Muskatnuss 1 EL Backpulver 200 ml Wasser 125 g dunkle Schokolade 250 g Puderzucker 100 ml Wasser 1 TL Zimtpulver 1 Prise Nelkenpulver 1 Prise Muskatnuss   1 Mehlmischung...

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Posted by on Okt 7, 2012 in kekse | 1 comment

Nusswolken

        Eigentlich wollte ich ja etwas kochen. Ein Kürbis-Lauch-Curry mit Trauben ein Wirz-Salat mit mariniertem Tofu oder doch eine Apfel-Fenchelsuppe? Aber… zu viele Idee, zu wenig Zeit. Doch wenn ich es es mir recht überlege, habe ich nicht zu wenig Zeit. Denn Zeit „hat“ man nicht, Zeit ist. Zeit ist Leben. Ein kleines Gedankenexperiment dazu: ersetze „Zeit“ einmal mit „Leben“ und die Wahrnehmung verändert sich augenblicklich. „Ich habe kein Leben!“ „Das Leben wird knapp…“ Wenn wir sagen: „Ich habe keine Zeit!“, scheint das etwas zu sein, was ausserhalb unserer Verantwortung liegt. Etwas, das wir nicht beeinflussen können. Und wenn wir sagen: „Ich habe kein Leben“, dann sprechen wir von uns und unserer Verantwortung. Schöner Gedanke! Inspiriert von Olaf Georg Klein. Merci! Also, ich habe gerade andere Prioritäten. Daher geht das Kochen bei mir momentan eher schnell und ist ziemlich unspektakulär. Und die Ideen schiebe ich mal auf die lange Bank. Das wöchentliche Brotbacken ist aber eine Priorität. Und wenn ich schon in der Küche stehe und der Backofen...

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